am himmel explodieren die farben, die menschen schauen begeistert zu.

wir liegen auf der wiese, starren in den himmel. alle in einem kreis. mit dem kopf zu mitte. ich liege neben B, schulter an schulter, unsere hände berühren sich leicht. die musik vom jahrmarkt dringt zu uns durch, duzende lieder vermischt. der geruch von zigaretten, bier, schmals- und pfannkuchen schwebt in der luft. schallendes gelächter und gekreische überall, doch wir liegen nur da. wir brauchen eine pause. vom tanzen, vom lachen, vom reden.
ich setze mich kurz auf, trinke einen schluck von unserem orangensaft-fanta-wodka-mix. es schmeckt sogar gut. lächelnd lasse ich mich wieder auf den boden fallen. ich schaue in den himmel. schwarzer hintergrund, betupft mit allen möglichen farben.
ich sehe eine rakete, die in die luft geht. ich beobachte sie ganz genau. es fühlt sich an, als würde sie in zeitlupe fliegen. doch sie wird immer schneller und schneller, bis sie plötzlich explodiert. sie zerspringt in tausend gelbe teile. doch es dauert nicht mal eine minute, bis von ihr nichts mehr zu sehen ist - außer ein kleiner, gelber fleck. er kommt auf mich zu, wird immer größer, hat ungefähr die größe eines tischtennisballs, als er bei mir ankommt. er tänzelt auf und ab und fliegt um mich herum. "ein leuchtkäfer!", flüster ich aufgeregt. B. lacht. "das ist eine seifenblase, M." verwirrt schaue ich das gelbe etwas an. und da passiert es - der leuchtkäfer grinst mir noch einmal zu, dann fängt er an zu glitzern. es wird so grell, dass ich meine augen zumache. als ich sie wieder öffne, schwebt tatsächlich eine, in regenbogenfarben funkelnde, seifenblase vor meinen augen. ich will sie anfassen, doch als ich sie berühre, regnet es glitzer und damit ist sie verschwunden.

it's magic




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Man is least himself when he talks in his own person. Give him a mask, and he will tell you the truth.